Unser Wetter,

oder

die Welt geht bestimmt bald unter.



Vieles in unserem Leben hängt vom Wetter ab, aber nicht alles !!



Es ist mal wieder sehr früh am Morgen und die ganze Nacht hat es geschneit und es soll sehr stürmisch werden. Gott sei Dank, fahre ich mit dem Auto zum Dienst und muss nicht zu Fuß gehen. Also überlebe ich diese Geschichte, denn: Männer nehmen keinen Regenschirm. Männer werden nass, fluchen über das Scheißwetter, erkälten sich und sterben. Jedenfalls denken das einige Frauen über die Männerwelt. Zurecht, oder nicht zurecht ?? Natürlich gibt es auch in unserer Kategorie Mimosen, die in ihrer verweichlichten Art sämtliche Modekrankheiten willkommen heißen. Ich will mich hier aber nicht schon wieder im Bereich der Modekrankheiten, ob Mann oder Frau oder sonstewen, aufhalten. Dafür gibt es ja die entsprechenden Multi-Lebensmittel, die in jeder Lebenslage nur Gutes für uns tun. Zum Beispiel Smoothies.

Jetzt aber wieder zum Wetter. Männer und Frauen haben ja eine sehr unterschiedliche Auffassung über unser Wetter. Echte Männer lieben natürlich katastrophale Wetterverhältnisse. Sind hier meist Feuerwehrmänner. Dann Männer, die Sonne, Wärme und das Gewisse fürs Auge lieben. Und dann gibt es noch den Nörgler, der sich über jedes Wetter aufregt. Bei den Frauen ist das ganz anders wie sich unten zeigen wird. Ganz anders.

Jetzt im Einzelnen: Der Katastrophen liebende Feuerwehrmann, dem kein Unwetter etwas anhaben kann. Selbst neben ihm niedergehende Blitze steckt er locker weg. Das Wasser kann ihm bis zur Hüfte stehen, er gibt nicht auf. Sturm in Orkanstärke kostet ihm nur ein müdes Lächeln und ein Waldbrand bei 30 Grad bringt ihn noch nicht einmal zum Schwitzen. Das geht aber nur so lange gut, so lange er nicht selbst betroffen ist von irgend welchen Wetteranomalien. Denn dann wird er sehr empfindlich, geht nach Hause pumpt seinen Keller aus und ist sehr betroffen von seiner für ihn außergewöhnlichen Lage. Männer die Sonne, Wärme und den schönen Anblick genießen. Meist unwissende, nicht ganz so intelligente Männer, die eben die Zeit haben bei solch einem Wetter nicht arbeiten müssen, wollen, oder nicht arbeiten können, oder einen Teil ihrer Freizeit auf „Malle“ verbringen. Die brauchen auch keinen Regenschirm, denn sie gehen bei Regen nicht raus und wissen auch nicht wie ein Regenschirm geöffnet wird. Der Nörgler steht morgens auf und regt sich nach einem Blick aus dem Fenster fürchterlich übers Wetter auf. Denn er wollte, wenn es regnet, eigentlich den Rasen mähen. Scheint die Sonne, kann er seinen SUV nicht einwachsen und polieren. Schneit es, muss er den Schnee vom Gehweg schieben und das Salz auf der Straße könnte ja seinem SUV wehtun. Für solche Menschen dürfte es am Besten gar kein Wetter geben. Zu den Nörglern gehört natürlich auch der Besserwisser, der die Wetterlage genauer erklären kann, als jeder studierte Meteorologe. Ebenso der erste Beschwerdeführer beim Deutschen Wetterdienst, wenn ein Unwetter nicht eintritt, zu stark auftritt, oder nur auf seinen Grundstück Schaden anrichtet (kommt aber sehr selten vor).

Jetzt zu den Frauen. Ganz einfach. Frauen lieben natürlich auch schönes Wetter mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Und was ganz sonderbar erscheint, bei Regen benutzen sie einen Regenschirm, werden nicht nass, erkälten sich nicht und sterben auch nicht so früh wie die oben genannte Gattung. Wenn es kalt ist und Schnee vom Himmel fällt, ziehen sie sich einfach warm an und spazieren durch das „unmögliche“ Wetter. Es käme wahrscheinlich keine Frau auf die Idee, beim Wetterdienst anzurufen um sich darüber zu beschweren, dass der angekündigte Sonnenschein gerade aus ihrem Keller gepumpt wird.

Eigentlich könnten wir Männer uns daran ein Beispiel nehmen, aber würde uns dann nicht irgend etwas fehlen ???? Oder wir machen es wie unsere Kinder, denen ist das Wetter absolut egal. Ich würde hier gern noch weiterschreiben, aber der neue Wetterbericht macht mich doch sehr nervös und ich will die nächsten Prognosen und Tendenzen nicht verpassen. Auch für den nächsten Winter bin ich schon vorbereitet. Sollte es über Weihnachten Schnee geben, die Chancen stehen gut, muss ich noch einige Vorkehrungen treffen.

Euer Uli, der vorsichtiger geworden ist, wegen der o.g. Vorkehrungen.